
Der erste BEM-Fall? Gut machen.
Jetzt passiert ein BEM-Fall — was mache ich, damit es für alle gut wird? Soforthilfe Schritt für Schritt, Ratgeber, Do's & Don'ts und die Gesetzeslage. Ohne Anmeldung, sofort einsetzbar.
🚨 Akuter BEM-Fall?
- 1Fehlzeiten prüfen: 42 Arbeitstage in 12 Monaten?
- 2Schriftlich einladen — mit allen Pflichtbestandteilen
- 3Gespräch vorbereiten: freiwillig, ohne Diagnose-Fragen
- 4Maßnahmen vereinbaren und dokumentieren
Kostenloser BEM-Wissens-Hub
Was müssen Unternehmen über BEM wissen?
Kein Login, keine Paywall. BEM-Kompass ist Ihr freies Nachschlagewerk für das Betriebliche Eingliederungsmanagement.
Soforthilfe
Der erste BEM-Fall — Schritt für Schritt
42 Fehltage erreicht — was jetzt? Vom Erkennen des Auslösers über die rechtssichere Einladung bis zu Maßnahmen und Dokumentation: die ersten fünf Schritte, mit den häufigsten Fehlern.
Soforthilfe startenRatgeber
BEM-Wissen auf den Punkt
42-Tage-Frist, Einladungsschreiben, Gesprächsführung, Ablehnung, Datenschutz, Wiedereingliederung — kompakte Guides, die die häufigsten BEM-Fragen von HR und Geschäftsführung beantworten.
Zu den RatgebernGesetzeslage & Do's + Don'ts
Rechtssicher statt angreifbar
§ 167 Abs. 2 SGB IX, die BAG-Rechtsprechung zur krankheitsbedingten Kündigung und die Fehler, die ein BEM angreifbar machen — als klare Do's & Don'ts.
Gesetzeslage verstehenFAQ
Häufige Fragen zum BEM
BEM ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement nach § 167 Abs. 2 SGB IX. Jeder Arbeitgeber muss es anbieten, sobald ein Beschäftigter innerhalb von 12 Monaten länger als sechs Wochen (42 Arbeitstage) arbeitsunfähig war — unabhängig von Betriebsgröße und Branche.
Nein. Für Beschäftigte ist das BEM freiwillig, und die Ablehnung darf keine Nachteile haben. Für den Arbeitgeber ist das Angebot dagegen Pflicht — und die Reaktion (Annahme oder Ablehnung) muss dokumentiert werden.
Ein Bußgeld gibt es nicht — aber eine krankheitsbedingte Kündigung ohne vorheriges BEM-Angebot ist nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts regelmäßig unwirksam. Die Beweislast im Kündigungsschutzprozess kehrt sich faktisch um.
Das entscheidet der oder die Beschäftigte. Grundsätzlich: eine Vertretung des Arbeitgebers und die betroffene Person. Betriebsrat oder Schwerbehindertenvertretung nur auf Wunsch, bei Bedarf Betriebsarzt oder Rehabilitationsträger.
Nein — die Diagnose ist tabu. Im BEM geht es um die Auswirkungen auf den Arbeitsplatz und um Anpassungsmöglichkeiten, nicht um die Krankheit. BEM-Daten sind Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO) und gehören in eine getrennte BEM-Akte, nie in die Personalakte.
Ja. Alle Ratgeber, Checklisten und die Soforthilfe sind frei zugänglich — ohne Anmeldung, ohne Paywall. Wer BEM-Fristen, Einladungen und die BEM-Akte digital managen will, findet das BEM-Tool in EasyBGM.
Ja. § 167 Abs. 2 SGB IX kennt keine Größenschwelle — die Pflicht gilt ab dem ersten Beschäftigten. Ohne Betriebsrat entfällt nur die Beteiligung der Interessenvertretung, nicht das BEM-Angebot selbst.
BEM im kleinen Unternehmen →BEM in die Praxis bringen
Wie managst du BEM-Fälle ab morgen sauber und fristgerecht?
Wissen haben ist gut. Umsetzen ist besser.
Das BEM-Tool in EasyBGM überwacht die 42-Tage-Schwelle automatisch, erstellt Einladungen nach Vorlage und führt die BEM-Akte sauber und nachvollziehbar — getrennt von der Personalakte.
